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Der MILO wiegt mit 9m Schienen ca. 1 Tonne und ist in ca. 2-3 Stunden betriebsbereit. Voraussetzungen für einen zügigen Aufbau sind kurze Wege und ebene Flächen. Türen müssen in der lichten Weite 2,20 m hoch und 1,50 m breit sein, Fahrstühle eine Beladungstiefe von 3,50 m haben und für 1000 kg Belastung zugelassen sein.
Sollten Türenweite und Fahrstuhlgröße nicht ausreichen, kann der MILO vor Ort zerlegt werden. Dafür werden 2 Eseylifte benötigt (Lichtverleih) und vier kräftige Leute, um die Einzelteile zum Set zu tragen. Aufgrund der sperrigen Einzelteile ist eine Ortsbesichtigung erforderlich. Der MILO kann auch per Kran angehoben werden. Eigenes Hebegeschirr ist vorhanden. Das Gewicht beträgt je nach Rüstzustand 550 kg – 750 kg Ein separater Stromanschluss für CEE 32, 63 oder 125 Ampere-Stecker muss vorhanden sein. Strom aus Filmlichtgeneratoren ist unbedenklich zu benutzen. In der Regel können alle Film- Video- und Digitalkameras auf die MILO Kameraplattform montiert werden, ausgenommen sind Kameras über 20 kg. Die Objektive werden mit MC-Schärfenmotoren adaptiert und vom MILO gesteuert. Für S3D Produktionen sind Spiegelrigs am MILO nur eingeschränkt einsetzbar.
Da die Steuerungselektronik im MILO eingebaut ist, müssen Aufnahmen bei Regen unterbrochen und der MILO ohne Programmverlust ausgeschaltet und abgedeckt werden. Durch Lüfter und Motoren entstehen Grundgeräusche, daher ist der MILO nicht tonfest. Das MILO-Equipment wird in einem 7,5 t LKW transportiert (L 7,50 B 2,50 H 3,40).
Der MILO kann mit seinem Lift von 75 cm unter Niveau bis 4 Meter Höhe fahren. Mit handelsüblichen Stahlpodesten kann diese erhöht werden. Ein Autokran hebt den aufgebauten MILO auf das Podest. Ein 10 Meter langes und 1,60 Meter hohes Stahlpodest ist vorhanden. Damit wird eine Höhe von 5,60 Meter erreicht. |






















